
Camel Active ist eine Marke, die Stillstand nicht kennt. Das Team denkt kontinuierlich darüber nach, wie man neue Zielgruppen erreicht und wie man als Marke relevant bleibt, auch für jüngere Käufer.
WhatsApp war dabei keine Pflichtübung, sondern eine bewusste strategische Entscheidung: Der Kanal wächst, die Nutzerzahlen sind hoch und die direkte Kommunikation mit Kunden bietet Möglichkeiten, die klassische Kanäle nicht haben. Camel Active wollte früh dabei sein.
Der Ausgangspunkt war allerdings ein leeres Blatt. Kein bestehendes Setup, keine Abonnenten, keine Erfahrung mit dem Kanal. Es musste alles aufgebaut werden. Schnell, strukturiert und mit einer klaren Vorstellung davon, welche Rolle WhatsApp langfristig im Marketing-Mix spielen soll.
Unser Befund: Camel Active brauchte keinen Beweis, dass WhatsApp funktioniert. Die Marke brauchte einen Partner, der den Kanal von Anfang an richtig aufbaut: Technisch, inhaltlich und strategisch.
Bevor wir das erste Setup angelegt haben, haben wir die entscheidende strategische Frage beantwortet: Wie fügt sich WhatsApp in die bestehende CRM-Strategie ein und was leistet der Kanal, was E-Mail nicht kann?
Die Antwort war klar: WhatsApp ist kein Ersatz für E-Mail, sondern eine Ergänzung. E-Mail bleibt der primäre Kanal für reichhaltige Inhalte und längere Kommunikation. WhatsApp übernimmt dort, wo E-Mail nicht mehr durchdringt und ermöglicht eine Interaktivität, die E-Mail strukturell nicht bieten kann.
Diese Positionierung war die Grundlage für alles, was danach kam.
Tool-Setup und Klaviyo-Integration Wir haben den Kanal auf Basis von charles aufgebaut mit einer direkten Integration in Klaviyo, das bestehende E-Mail-System von Camel Active. So sind WhatsApp- und E-Mail-Daten von Anfang an synchronisiert: Wer im WhatsApp-Kanal aktiv ist, wird in Klaviyo entsprechend geführt und umgekehrt.
Schneller Abonnenten-Aufbau über WhatsApp Ads Da wir noch schnelles Wachstum anstrebtren, reichten uns klassische Einstiegspunkte wie Website-Pop-ups nicht aus. Wir haben auf WhatsApp Ads gesetzt: Anzeigen auf Facebook und Instagram, die den Nutzer nicht auf eine Website führen, sondern direkt in den Chat mit Camel Active. Als Anreiz haben wir die Teilnahme an einem Gewinnspiel in Aussicht gestellt. Eine effektive Methode, um gerade in der Aufbauphase schnell eine relevante Abonnentenzahl zu erreichen. Das Ergebnis: tausende neue Abonnenten in kurzer Zeit.
Eine Anmeldestrecke, die Daten liefert Direkt bei der Anmeldung haben wir gezielt Informationen abgefragt, darunter die E-Mail-Adresse. Das ermöglicht den Abgleich beider Kanäle: Öffnet ein Nutzer seine E-Mail nicht, bekommt er dieselbe Botschaft automatisch per WhatsApp. So gehen keine Kontakte verloren, und beide Kanäle arbeiten zusammen statt nebeneinander.
Ein Mix aus Performance und Engagement Inhaltlich fahren wir zwei Spuren parallel. Performance-Kampagnen mit klarem Umsatzfokus, direkte Angebote, saisonale Aktionen. Und Engagement-Kampagnen, die Nutzer aktiv einbinden: Zum Beispiel fragen wir die Community bei der Entwicklung neuer Kollektionen nach ihrer Meinung: welches Muster gefällt besser? Ein Klick, eine Antwort, ein echter Berührungspunkt mit der Marke.
Der Kanal ist seit Ende 2024 aktiv und hat sich seitdem kontinuierlich weiterentwickelt.
Fazit: Ein Kanal, der auf einem leeren Blatt gestartet ist, ist heute eine funktionierende CRM-Säule. Der Schlüssel war nicht ein einzelnes Format oder eine einzelne Kampagne. Es war das richtige Fundament von Anfang an: technisch sauber, strategisch eingebettet und mit einer klaren Vorstellung davon, was WhatsApp leisten soll und was nicht.